5 Nudelklassiker für die schnelle Küche und die 7 besten Tipps fürs Nudelkochen

Wenn es eine Zutat gibt, die prädistiniert ist für die schnelle Küche, dann sind es Nudeln. Nudeln sind schnell gemacht, benötigen nicht viel Equipment bei der Zubereitung und schmecken großen sowie kleinen Feinschmeckern im gleichen Maße gut. Hier erwarten euch 5 Nudelklassiker für die schnelle Küche sowie wie Tipps und Informationen rund um das Kochen von Nudeln.

5 Nudelklassiker für die schnelle Küche – Rezeptideen

Wie lange sollten Nudeln kochen?

Wie lange Nudeln brauchen, bis sie gar sind, ist abhängig von der jeweiligen Nudelsorte und natürlich davon, ob getrocknete oder frische Pasta verwendet wird und aus welchen Zutaten die Nudeln bestehen. Getrocknete Spaghetti aus Hartweizengrieß beispielsweise sind in Abhängigkeit von der Stärke in 5 -10 Minuten bissfest. Kurze dickere Nudeln wie Penne Rigate oder Rigatoni brauchen dagegen um die 11 – 12 Minuten. Die Garzeit von Pasta aus Vollkornhartweizengrieß ist vergleichbar mit der aus Hartweizengrieß. Die Garzeit von Pasta aus Hülsenfrüchten oder Sojabohnen dagegen ist oftmals kürzer. Hier sollte beim Kochen im besonderen Maß auf die Konsistenz der Nudeln geachtet werden, da diese rasch zu weich wird. Die mit großem Abstand kürzeste Garzeit hat frische Pasta. Hier reichen im Schnitt und unabhängig davon, ob mit oder ohne Ei gearbeitet wurde 2 – 5 Minuten aus. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass alle wichtigen Informationen zur Garzeit als Richtwert der jeweils verwendeten Nudelsorte immer auch auf der Verpackung des Herstellers zu finden sind.

Wie viel Wasser sollte beim Kochen von Nudeln verwendet werden?

Nudeln lieben es im Wasser zu schwimmen, daher gilt beim Kochen die Faustformel – 1 Liter Wasser für 100 g Pasta.

Wie viel Salz kommt beim Pasta kochen ins Wasser?

Genauso sehr wie Nudeln das Wasser lieben, brauchen sie Salz. Salz ist für das Kochen guter Pasta essenziell. Es gilt die Faustformel 10 g Salz auf 1 Liter Wasser oder anders ausgedrückt: 10 – 100 – 1000 – 10 g Salz für 100 g Nudeln auf 1000 ml Wasser. Dabei sollte das Salz erst ins Wasser gegeben werden, wenn dies bereits begonnen hat zu kochen, da Salz im kalten Wasser den Siedepunkt nach hinten verschiebt und damit die Kochzeit verlängert.

Und was ist mit dem Öl? Sollte das auch ins Kochwasser?

Obwohl es in vielen Rezepten propagiert wird, hat Öl im Kochwasser von Nudeln nichts verloren. Denn der entstehende Fettfilm verhindert, dass sich die Pasta später mit der Soße verbinden kann.

Wann sollten die Nudeln ins Wasser?

Die Nudeln sollten immer ins vollständig kochende, nicht aber ins kalte Wasser gegeben werden, da die Nudeln sonst Gefahr laufen matschig zu werden.

Abschrecken oder nicht abschrecken – das ist hier die Frage!

Genau wie vom Öl im Nudelwasser sollte man auch vom Abschrecken der gekochten Nudeln Abstand nehmen. Durch das Abschrecken werden die Nudeln nicht nur kalt, sie verlieren auch die zur Bindung an die Soße wichtige Stärke.

Was bedeutet denn eigentlich „Al dente“?

Umgangssprachlich übersetzt, steht der italienische Ausdruck „für den Zahn“, dafür, dass allen voran Pasta perfekt bissfest gegart wurde. Die äußere Hülle wird dabei schmelzend zart ohne dem Kern den Biss zu nehmen.

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