Cremige Vanillesoße in 5 Schritten selber machen – so gehts ganz einfach

Vanillesoße selber machen

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Cremige Vanillesoße in 5 Schritten selber machen – so gehts ganz einfach

Hey Naschkatze! Heute habe ich ein unschlagbares Rezept für dich: eine ultra-cremige Vanillesoße, die auch dich begeistern wird. Und das Beste? Du brauchst kein teures Equipment oder große Geräte um die Soße zu Hause selber zu kochen. Die Basic reichen vollkommen. Doch das ist noch nicht alles – in diesem Beitrag stürzen wir uns nicht nur in den Kochspaß, sondern auch in die faszinierende Welt der Vanille. Ich zeige dir, wie du ohne Schnickschnack die perfekte Soße zauberst und plaudere nebenbei ein paar coole Vanille-Fakten aus. Also, schnapp dir den Kochlöffel – heute wird’s easy und lecker zugleich! Bist du dabei? Ich auf jeden Fall!

Rezepte Vanillesauce

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Vanille ist nicht nur eines der teuersten Gewürze der Welt, es ist auch eines der Besten. Süßspeisen, Gebäck, Herzhaftes oder auch Kosmetika werden mit dem in der Vanilleschote enthaltenen Aromastoff Vanillin aromatisiert. Einen absoluten Vanille – Klassiker habe ich heute für euch im Gepäck – eine klassische Vanillesoße und wie man sie einfach selber machen kann.

mittel
  • Kochzeit:
    30 Minuten
  • Gesamtzeit:
    30 Minuten

Zutaten

0 Portion
250 ml Milch
250 ml Schlagsahne
1 Vanilleschote
100 g Zucker
6 sehr frische Eigelb
1.5 EL Stärke

Utensilien

Zubereitung

  1. Die Vanilleschote längs aufschneiden. Das Mark mit einem Messer herausschaben.
  2. Sahne, Milch und Zucker zusammen mit dem Vanillemark und der Schote kurz aufkochen, zur Seite stellen und 5 Minuten ziehen lassen.
  3. Währenddessen das Eigelb in einer Schüssel über dem heißen Wasserbad mit Hilfe eines Handrührgerätes cremig – weiß aufschlagen. Achtung: Das Wasser darf dabei nicht kochen, sonst gerinnt das Eigelb.
  4. Die noch heiße Milch – Sahne – Mischung in dünnen Strahl und unter ständigem Rühren zum Eigelb geben. Alles zusammen in einen Topf füllen.
  5. Die Stärke in 2 EL kaltem Wasser auflösen und unter ständigem Rühren zur Soße geben. Alles noch einmal vorsichtig und unter ständigem Rühren erhitzen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Wie findest du das Rezept?

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Die wichtigsten Zutaten für deine Vanillesoße

Für dieses Rezept für eine cremige Vanillesoße benötigst du Milch, um die zarte Textur und einen milden Geschmack zu gewährleisten. Die Schlagsahne sorgt für Cremigkeit und verleiht der Soße eine reichhaltige Konsistenz. Die Vanilleschote wird längs aufgeschnitten und das Mark herausgekratzt, um ein intensives Vanillearoma zu extrahieren. Zucker wird hinzugefügt, um die Soße angenehm süß zu machen. Die Eigelb dienen als Bindemittel und verleihen der Soße ihre charakteristische Cremigkeit. Die Stärke wird verwendet, um die Soße zu binden und ihr eine samtige Konsistenz zu verleihen, ohne dass sie erneut aufgekocht werden muss.

Die Ursprünge der Vanille: Von den Azteken bis in deine Küche

Ursprünglich stammt die Vanille aus Mexiko, genauer gesagt aus den tropischen Regionen Zentralamerikas. Dort wurde sie von den Azteken entdeckt. Nach der Eroberung Mexikos durch die Spanier im 16. Jahrhundert gelangte die Vanille nach Europa, wo sie jedoch erst im 18. Jahrhundert an Popularität gewann. Heutzutage wird der Großteil der weltweiten Vanilleproduktion in Madagaskar, Réunion, und anderen tropischen Gebieten angebaut.

Welches sind die bekanntesten Vanillesorten?

Es existieren zahlreiche Vanillesorten, von denen jede ihre eigenen einzigartigen Aromen und Merkmale aufweist. Zu den bekanntesten Varianten zählt die Madagaskar-Vanille, auch als Bourbon-Vanille bekannt. Hauptsächlich auf der Insel Madagaskar angebaut, ist sie für ihren reichen, süßen und cremigen Geschmack berühmt und gilt als eine der hochwertigsten Vanillesorten.

Die Tahiti-Vanille stammt aus Französisch-Polynesien, insbesondere von der Insel Tahiti. Ihr blumiges und fruchtiges Aroma mit Noten von Anis unterscheidet sie von anderen Sorten. Oft etwas feuchter und mit weniger Vanillin als die Bourbon-Vanille, präsentiert sich Tahiti-Vanille als eine einzigartige Option. Die mexikanische Vanille zeichnet sich durch einen robusten, würzigen Geschmack aus und ist bekannt für ihre tieferen, erdigen Aromen. Als vielseitig beschrieben eignet sie sich besonders gut für herzhafte Gerichte. Die Komoren-Vanille, von den Komoren-Inseln stammend, teilt eine ähnliche genetische Basis mit der Bourbon-Vanille. Ihr würziges, schokoladenähnliches Aroma macht sie zu einer interessanten Wahl für kulinarische Experimente.

Eine aufstrebende Sorte ist die ugandische Vanille mit einem kräftigen, würzigen Profil. Oft weist sie einen höheren Vanillingehalt auf, was ihre Beliebtheit steigert. Es existieren viele weitere lokale Variationen und Sorten von Vanille, und die Aromen können je nach Boden, Klima und Anbautechniken variieren. Diese Vielfalt an Vanillesorten bietet eine breite Palette von Geschmacksnuancen für unterschiedlichste kulinarische Anwendungen.

Vanille mit Geschichte: Die Ursprünge des Namens ‚Bourbon-Vanille‘ auf Réunion

Die Bourbon-Vanille hat ihren Namen nicht vom Whisky, sondern von der Insel Réunion, die früher Île Bourbon genannt wurde. Réunion ist eine französische Insel im Indischen Ozean, östlich von Madagaskar. Die Vanille, die auf dieser Insel angebaut wird, wird als Bourbon-Vanille bezeichnet.

Der Begriff „Bourbon“ in Bourbon-Vanille hat also geografische Ursprünge und bezieht sich auf den Ort des Anbaus, nicht auf das alkoholische Getränk. Die Bourbon-Vanille ist bekannt für ihren reichen, süßen und cremigen Geschmack und gilt als eine der hochwertigsten Vanillesorten.

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Auf was sollte man beim Kauf von Vanilleschoten achten?

Beim Kauf von Vanilleschoten sind mehrere Faktoren entscheidend. Achten Sie auf die Flexibilität und Feuchtigkeit der Schoten, da trockene oder harte Exemplare auf mindere Qualität hinweisen können. Größere Schoten neigen dazu, mehr Samen zu enthalten und bieten oft ein intensiveres Aroma. Die Farbe sollte gleichmäßig sein, wobei dunklere Schoten in der Regel reifer und geschmacksintensiver sind. Prüfen Sie auf Anzeichen von Schimmel oder Verfärbungen. Achten Sie auf den Ursprung, da Bourbon-Vanille aus Orten wie Madagaskar für ihre Qualität bekannt ist. Achten Sie auf eine luftdichte Verpackung, um die Frische zu gewährleisten. Beachten Sie, dass hochwertige Vanilleschoten ihren Preis haben, und seien Sie bei zu günstigen Angeboten vorsichtig, da dies auf mindere Qualität hindeuten könnte.

Welche Bezeichnungen sollten Produkte tragen in denen echte Vanille verwendet wird?

Produkte, die echte Vanille enthalten, sollten entsprechende Bezeichnungen auf der Verpackung oder in der Zutatenliste tragen. Dies kann unter anderem „Mit echter Vanille“, „Vanilleextrakt“, „Vanilleschoten“ oder „Vanillestückchen“ umfassen. Die Verwendung von „natürlichem Vanillearoma“ oder „Bourbon-Vanille“ weist ebenfalls darauf hin, dass echte Vanillebestandteile im Produkt enthalten sind. Es ist jedoch ratsam, die Zutatenliste sorgfältig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine künstlichen Vanillearomen oder synthetisch hergestelltes Vanillin enthalten sind. Die korrekte Kennzeichnung gibt Verbrauchern die Gewissheit, dass das Produkt echte Vanille als Geschmacksquelle verwendet.

Wie verwendet man Vanilleschoten richtig?

Um Vanilleschoten optimal zu verwenden, beginne damit, sie längs aufzuschneiden und die winzigen Samen im Inneren mit der Rückseite eines Messers herauszukratzen. Diese Samen sind reich an Vanillin, dem Hauptaromastoff der Vanille. Füge die Samen und die aufgeschnittene Schote zu Flüssigkeiten wie Milch oder Sahne hinzu und erhitze die Mischung vorsichtig, um das Aroma zu extrahieren, so wie oben im Rezept für die cremige Vanillesoße angegeben. Die aromatisierten Flüssigkeiten können in einer Vielzahl von Rezepten verwendet werden, von Pudding über Eiscreme bis hin zu leckeren Soßen mit Vanille. Die geleerte Schote kann weiterverwendet werden, indem sie beispielsweise in Zucker gelegt wird, um Vanillezucker herzustellen. Getrocknete Vanilleschoten können auch gemahlen werden, um Vanillepulver herzustellen. Lagern Sie die Schoten an einem kühlen, trockenen Ort, um das Aroma zu bewahren. Die ausgekratzte Schote kann in verschiedenen Anwendungen wiederverwendet werden, um weiteres Aroma zu extrahieren oder Vanillezucker herzustellen.

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Kann man die Vanilleschote in diesem Rezept ersetzen?

Ja, die Vanilleschote in diesem Rezept kann durch verschiedene Vanilleprodukte ersetzt werden. Vanilleextrakt, Vanillepulver, gemahlene Vanille* oder Vanillezucker sind geeignete Alternativen. Verwende etwa 1-2 Teelöffel des gewählten Ersatzes und probiere, um den gewünschten Vanillegeschmack zu erreichen. Beachte, dass die Intensität variieren kann, also pass die Menge nach Geschmack an.

Cremig aufgeschlagenes Eigelb – die Basis für deine perfekte Vanillesoße – doch warum ist das notwendig?

Eigelb über dem Wasserbad aufzuschlagen ist eine schonende Zubereitungsart, die eine gleichmäßige Temperaturverteilung gewährleistet. Das Wasserbad umschließt die Schüssel und verteilt die Hitze von der Herdplatte (bzw. dem Topfboden), die viel heißer ist als die des Wassers. Die optimale Temperatur für das Wasserbad beträgt ungefähr 80 °C. Bei ständigem Rühren wird in der Schüssel die optimale Temperatur erreicht, was dazu führt, dass das Eigelb gleichmäßig und cremig aufgeschlagen wird.

Die richtige Temperatur für dein Wasserbad und woran du sie ohne Thermometer erkennst

Die Erreichung von etwa 80 Grad Celsius im Wasserbad kann auf verschiedene Weisen festgestellt werden, ohne ein Thermometer zu verwenden. Dampfbildung, das Entstehen von Wasserperlen am Deckel, simmernde Bewegungen im Wasser und Blasenbildung am Topfboden sind Anzeichen für Annäherung an den Siedepunkt. Diese visuellen Hinweise helfen, die Temperatur einzuschätzen, wobei zu beachten ist, dass präzise Messungen für empfindliche Zubereitungen wie das Schlagen von Eigelb empfohlen werden.

Welche Stärke sollte man zum Binden der Vanillesoße verwenden?

In diesem Rezept für eine cremige Vanillesoße wird empfohlen, 1/2 Esslöffel Stärke zu verwenden. Die genaue Art der Stärke ist nicht spezifiziert, aber häufig wird in der Küche Maisstärke oder Kartoffelstärke verwendet. Beide Stärkesorten sind in der Lage, Flüssigkeiten zu binden und ihnen eine cremige Konsistenz zu verleihen. Wenn du also Maisstärke oder Kartoffelstärke zur Hand hast, kannst du eine dieser Optionen wählen. Beachte, dass die Menge der verwendeten Stärke je nach gewünschter Dicke der Soße angepasst werden kann.

Ab welcher Temperatur bindet Stärke?

Stärke beginnt bei Temperaturen von etwa 60 bis 70 Grad Celsius zu quellen und zu gelieren. Die genaue Temperatur kann je nach Art der Stärke variieren. Für gewöhnliche Maisstärke liegt der Bereich, in dem die Gelierung beginnt, typischerweise zwischen 60 und 70 Grad Celsius. Bei höheren Temperaturen setzt eine verstärkte Gelierung ein.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Stärke die höchste Bindungsfähigkeit erreicht, wenn sie für eine gewisse Zeit bei der Quelltemperatur gehalten wird. In Rezepten wie diesem Rezept für eine Vanillesoße wird die Stärke oft mit einer Flüssigkeit (wie Wasser oder Milch) vermischt und dann bei Erhitzung in die zu bindende Mischung eingerührt.

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Vanillesoßen – Fazit – meine 5 besten Tipps für deine perfekte Vanillesoße

1. Frische Vanille verwenden: Verwende am besten eine echte Vanilleschote oder hochwertiges Vanillemark für ein intensives und komplexes Aroma in deiner Vanillesoße.
2. Sorgfältiges Temperaturmanagement: Achte darauf, die Eigelb über dem Wasserbad nicht zu stark zu erhitzen, um Gerinnung zu vermeiden. Die Milch-Sahne-Mischung sollte nur kurz aufgekocht und dann ziehen gelassen werden, um die Vanillearomen optimal zu extrahieren.
3. Kontinuierliches Rühren beim Aufschlagen: Rühre die Eigelb kontinuierlich über dem Wasserbad, um eine gleichmäßige Konsistenz zu gewährleisten und Klumpenbildung zu verhindern.
4. Stärke geschickt einsetzen: Löse die Stärke in kaltem Wasser auf und füge sie der Soße hinzu, um die gewünschte Bindung zu erreichen. Achte darauf, die Soße nach Zugabe der Stärke nicht erneut aufzukochen, um ein Gerinnen zu verhindern.
5. Experimentiere mit Vanillealternativen: Falls keine Vanilleschote vorhanden ist, kannst du auf Vanilleextrakt, Vanillepulver oder Vanillezucker zurückgreifen. Passe die Menge entsprechend an und probiere, um den gewünschten Vanillegeschmack zu erreichen.

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