Crêpes gefüllt mit Erdbeer – Vanille – Creme

Crêpes gefüllt mit Erdbeer – Vanille – Creme

Crêpes gefüllt mit Erdbeer – Vanille – Creme

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Crêpes gefüllt mit Erdbeer - Vanille - Creme
und ein ganz besonderes Event

“Was genau bedeutet es eigentlich Foodblogger zu sein und was machst du da so den ganzen Tag?”

Diese oder ähnliche Fragen höre ich tatsächlich sehr oft. Um einmal einen kleinen Einblick in den Alltag eines Bloggers zu geben, hatten Florian von Inside Kitchen, die liebe Katharina von Foodblogliebe und ich vergangene Woche die Möglichkeit unsere Arbeit einmal auf einem ganz besonderen Event zu präsentieren.

Im Rahmen der Vortragsreihe “Digital Insights aus der Marketingmühle München” durften wir live kochen, dekorieren und fotografieren. Das Rezept zu meinen Crêpes gefüllt mit Erdbeer – Vanille – Creme findet ihr am Ende dieses Beitrages.

Foodbloggen - viel mehr als nur ein Post

Was vielen nicht klar ist, bloggen – vorallem im Bereich Food – ist mehr als nur ein Post auf Instagram und Co. Hinter jedem Bild stecken oftmals viele Stunden Arbeit.

Foodblogger kochen, backen, dekorieren und recherieren. Sie rücken Teller, Tassen und Besteck ins rechte Licht. Oft entscheiden Millimeter oder einige Grad Drehung über Erfolg oder Misserfolg eines Bildes.

Foodblogger sind:

  • Fotografen – dabei arbeiten die Meisten von uns komplett als Autodidakten. Bücher, Fotokurse oder spezielle Webseiten wie die von “Klara und Ida” , Sabrina Dietz alias Purple Avocado oder Corinna Gissemann helfen dabei sich die notwendigen Fertigkeiten selbst beizubringen. Es ist immer wieder erstaunlich wieviel man schaffen kann, wenn man es wirklich will.
  • Bäcker, Köche oder beides: Backen oder Kochen zu können gehört quasi zur Grundausstattung eines jeden Foodbloggers. Doch auch hier ist längst nicht alles selbstverständlich. Meine ersten Backversuche waren viel zu oft ein Fall für die Mülltonne. Ich habe mit Hefebakterien gekämpft und mit meinem Backofen gerungen. Doch irgendwann klappt es. Irgendwann gelingt der erste Kuchen, die erste Torte und man wird besser. Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür für harmonisierende Aromen und Techniken. Das ist die Zeit wo das Experimentieren beginnen kann und die Leichtigkeit anfängt.
  • Journalisten und Autoren: Zwar ist die Arbeit eines Foodbloggers nicht vergleichbar mit der großer Journalisten bei einschlägigen Tageszeitungen, das ist klar. Doch auch in den Meisten von uns stecken kleine Schreiberlinge. Wir recherieren die Inhalte eines jeden Posts, wir führen Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen und schreiben Erlebtes auf. Nicht selten ist das Schreiben auch Ventil und eine Möglichkeit den Gedanken eine Stimme zu geben.
  • Möchtegern Computerexperten: Nicht wenige Blogger sind über die Jahre von Informatikmuffeln zu echten Computerexperten mutiert. Auch ich hatte bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe keine Ahnung von Wordpress, HTML und Shortcodes. Doch mit der Zeit lichtet sich der Dschungel aus Bits und Bytes und man merkt, dass die ganze Sache doch eigentlich recht logisch aufgebaut ist.
  • Social Media Fachmänner: Themen wie Social Media und Online-Marketing sind heutzutage in aller Munde. Eine neue Generation von Influencern erobert die Märkte und verändert die bisher bestehende Werbelandschaft. Als Blogger gehört der Umgang mit Social Media zum grundlegenden Handwerkszeug. Insights und Statistiken verstehen und analysieren, Aufbau einer Community und interagieren mit dieser sind nur einige der Themen die dabei eine entscheidende Rolle spielen.
  • Grafiker: Zwar gibt es zur Erstellung von Grafiken heutzutage die unterschiedlichsten Programme, die es mit Hilfe von Vorlagen einfach machen das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Doch auch das beste Programm hilft nicht dabei ein Farbkonzept zu erstellen oder Grafiken zielgruppenorientiert zu gestalten. Hier ist nach wie vor der Mensch selbst gefragt.

Die Arbeit eines Foobloggers live erleben - Digital Insights aus der Marketingmühle

Das ein Foodblogger tatsächlich all diese Tätigkeiten in sich vereint durften wir also einmal komplett ungeschminkt und live im Rahmen der Vortragsreihe “Digital Insights” aus der Marketingmühle München vorführen. Wir haben gekocht, unheimlich viel fotografiert und über unseren Alltag berichtet. 

Zu sehen wieviel Arbeit ein solches Event tatsächlich bedeutet und die Geschehnisse hinter den Kulissen zu erleben, war für persönlich die spannenste Erfahrung.  An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Organisatoren “Nayoki – Agentur für digitales Business” und “addfame GmbH”.

Doch wie sieht er nun aus der Arbeitsablauf eines Foodbloggers? Bevor ich mehr dazu erzähle, gibt’s noch ein paar digitale Schmankerl.

Über die Schulter geschaut

  • Am Anfang steht, wie bei den Meisten Dingen, die Idee. Die Idee für ein Rezept, ein spezielles Thema aus dem Foodbereich, die Idee für einen Artikel.
  •  Nachdem die Idee feststeht, heißt es das Thema / den Titel grob festzulegen und die ersten relevanten Keywords zu recherieren. Unter Keywords versteht man themenspezifische Schlagwörter oder Wortgruppen unter denen der spätere Artikel in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt wird.
  • Auch die grobe Inhaltsstruktur inklusive der notwendigen Recherche des späteren Artikels sollte bereits am Anfang stehen. Sofern benötigt sollten Interviewanfragen gestellt und Fragen dazu ausgearbeitet werden.
  • Natürlich darf auch der Einkauf der benötigten Zutaten nicht in der Planung fehlen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass dieser möglichst kurz vor der Zubereitung getätigt wird, dass die Lebensmittel auch optisch frisch bleiben.
  • Bevor es an die Zubereitung des eigentlichen Heros geht, sollte in jedem Fall das spätere Bild geplant werden. Viele Speisen behalten ihr Aussehen nur eine sehr kurze Zeit. Eis schmilzt. Salatblätter fallen in sich zusammen. Hier ist oft Schnelligkeit gefragt, wenn man auf Tricks verzichten möchte. Da hilft es wenn der Bildaufbau bereits im Vorfeld klar ist. Benötigte Props (Requisiten) sollten bereit liegen.
Bild des Blogplaners
  • Ist der Bildaufbau geplant, vielleicht sogar schon vorbereitet – kann gekocht oder gebacken werden. Um Nachhinein das Rezept online stellen zu können, schreibe ich mir die verwendeten Zutaten inklusive Mengenangaben während des Kochens kurz auf.
  • Ist der Hero fertig zubereitet und der Teller dekoriert, kann es an fotografieren gehen. Wie im Vorfeld schon gesagt, ist hier Schnelligkeit gefragt. Es günstig beim Fotografieren schon darauf zu achten, dass es später mehrere Formate / Perspektiven des Bildes geben kann.
  • Nach dem Fotografieren folgt die Hauptarbeit an den Bildern selbst. Die besten Aufnahmen müssen ausgewählt, bearbeitet und für das Web optimiert werden.
  • Meist sollte man in diesem Atemzug auch gleich die Pins für Pinterest – sofern dies genutz wird erstellen.
  • Als letzter Arbeitsschritt erfolgt das Schreiben des eigentlichen Beitrages.
Gefüllte Crêpes mit Erdbeer - Vanille - Creme als Fingerfood

Mein Rezept für die Marketingmühle - Crêpes gefüllt mit Erdbeer - Vanille - Creme

Die Crêpes gefüllt mit Erdbeer-Vanille-Creme waren gleich in vielerlei Hinsicht ein perfektes Beispiel für die Arbeit eines Foodbloggers. Zum Einen sind sie von jedermann einfach nachzumachen. Denn dies ist für uns Blogger eine der größten Wertschätzungen überhaupt – wenn Menschen unsere Gerichte nachkochen. Zum Anderen sind die Crêpes in der Form von Fingerfood – Häppchen auch lange optisch und physisch stabil. Was sie zum perfekten Party – Fingerfood macht.

Gefüllte Crêpes mit Erdbeer - Vanille - Creme als Fingerfood

Autorkaleidoscopickitchen
BewertungSchwierigkeitAnfänger

Fruchtige Crêpes-Röllchen als Fingerfood – gefüllt mit einer leichten Erdbeer-Vanille-Creme – das perfekte Dessert für eure Grillparty.

Gefüllte Crêpes mit Erdbeer - Vanille - Creme als Fingerfood

Menge25 Portionen

 150 g Dinkelmehl
 100 g Zucker
 1 Prise Salz
 3 Eier
 150 ml Milch
 Öl oder Butterschmalz zum Braten
 200 ml Cremefine zum Schlagen
 50 g Skyr
 1 Vanilleschote
 1 Päckchen Sahnesteif

1

Mehl, 50 g Zucker und Salz mischen. Eier und Milch verquirlen. Ei-Milch-Mischung zum Mehl geben und mit dem Schneebesen verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. 10 Minuten ruhen lassen.

2

Fett in einer Pfanne erhitzen. Teig portionsweise in die Pfanne geben und Crêpes backen. Am besten verteilt sich der Teig in der Pfanne, wenn man diese kreisförmig schwänkt oder mit einer Kelle den Teig kreisförmig nach außen streicht.

3

Fertig gebackenen Crêpes abkühlen lassen. Währenddessen Erdbeeren putzen, waschen und halbieren. Anschließend fein pürieren.

4

Cremefine und Skyr zuammen mit dem restlichen Zucker, dem ausgekratzten Vanillemark und dem Sahnsteif steif schlagen. Erdbeerpüree unterheben.

5

Abgekühlte Crêpes mit Creme bestreichen, einrollen und bei Bedarf mit Caketopper fixiert servieren.

Zutaten

 150 g Dinkelmehl
 100 g Zucker
 1 Prise Salz
 3 Eier
 150 ml Milch
 Öl oder Butterschmalz zum Braten
 200 ml Cremefine zum Schlagen
 50 g Skyr
 1 Vanilleschote
 1 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung

1

Mehl, 50 g Zucker und Salz mischen. Eier und Milch verquirlen. Ei-Milch-Mischung zum Mehl geben und mit dem Schneebesen verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. 10 Minuten ruhen lassen.

2

Fett in einer Pfanne erhitzen. Teig portionsweise in die Pfanne geben und Crêpes backen. Am besten verteilt sich der Teig in der Pfanne, wenn man diese kreisförmig schwänkt oder mit einer Kelle den Teig kreisförmig nach außen streicht.

3

Fertig gebackenen Crêpes abkühlen lassen. Währenddessen Erdbeeren putzen, waschen und halbieren. Anschließend fein pürieren.

4

Cremefine und Skyr zuammen mit dem restlichen Zucker, dem ausgekratzten Vanillemark und dem Sahnsteif steif schlagen. Erdbeerpüree unterheben.

5

Abgekühlte Crêpes mit Creme bestreichen, einrollen und bei Bedarf mit Caketopper fixiert servieren.

Crêpes gefüllt mit Erdbeer-Vanille-Creme

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1 Kommentar

  1. Juni 5, 2019 / 5:10 pm

    Ein echt guter Beitrag, liebe Rebekka! Und die beschriebenen Punkte kann ich nur zu gut nachempfinden 😉 Irgendwann haben wir alle mal angefangen und aus dem Fachchinesisch wurden mehr oder wenig verständliche Begriffe, die Einzug in unseren Alltag gefunden haben! Toll dass du bei diesem besonderen Event teilgenommen und uns deine Erfahrungen geschildert hast. Liebe Grüße, Silvia

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