Im Herbst, wenn die Blätter von den Bäumen fallen und die Luft kühl und erfrischend ist, gibt es nichts Besseres als köstliche Kürbis-Waffeln. Dieses unwiderstehliche Rezept kombiniert den nussigen Geschmack von Kürbis mit einer schokoladigen Überraschung. Lass dich von diesem herbstlichen Genuss verführen und erfahre, wie du diese Leckerbissen zauberst.


[Beitrag enthält Werbung]
Perfekt für Kinderfeste, Brunch & Co: Waffeln am Stiel mit Kürbis
Kürbis-Waffeln sind nicht nur ein hübscher Hingucker, sondern auch ein praktischer Snack, den selbst kleine Hände mühelos festhalten können. Außen goldbraun gebacken und innen herrlich saftig, sind Waffeln mit Kürbis das perfekte Highlight für herbstliche Feste, gemütliche Brunchrunden oder den Kindergeburtstag. Der feine Kürbisgeschmack verleiht dem Teig eine angenehme Süße und macht jede Waffel zu einem kleinen Wohlfühlmoment.
Besonders spannend: Die Idee, Waffeln kreativ zu interpretieren, hat ihre Wurzeln weit im Norden. In Norwegen gehören Waffeln zum kulturellen Erbe und werden zu geselligen Anlässen serviert – ob klassisch süß oder herzhaft belegt. Genau diese nordische Leichtigkeit steckt auch in diesem Rezept: traditionelle Waffelkunst trifft auf herbstlichen Kürbisgenuss – perfekt für Kürbis-Waffeln am Stiel.
Wenn du wissen möchtest, wie die Waffeln besonders saftig bleiben, am Stiel stabil halten oder wie du sie ideal vorbereitest, findest du im FAQ am Ende des Beitrags viele hilfreiche Tipps. Dort erfährst du außerdem mehr über die norwegische Waffeltradition und das passende Waffeleisen, mit dem Waffeln mit Kürbis besonders gut gelingen.

Schau auch gerne bei Pinterest / kaleidoscopickitchen vorbei. Folgst Du mir schon auf Facebook?
📌 Ich freue mich, wenn du mir unten eine Bewertung hinterlässt – und gerne auch in den Kommentaren erzählst, wie dir die Kürbis-Waffeln gelungen sind. Ob pur zum Kaffee, als süßer Snack beim Kindergeburtstag oder als Highlight auf dem Brunchbuffet – Waffeln mit Kürbis passen einfach immer. Vielleicht werden sie ja auch bei dir zu einem neuen Herbstklassiker.
Wenn du noch mehr Kürbisrezepte ausprobieren möchtest, schau unbedingt bei meinem saftigen Kürbiskuchen mit Erdnusscreme-Füllung und dem Schokoladen-Kürbiskuchen mit Rührteig vorbei. Beide Rezepte sind herrlich aromatisch, einfach nachzubacken und perfekt, um die Kürbissaison voll auszukosten. So entsteht ganz nebenbei eine kleine Rezeptsammlung rund um deinen liebsten Herbstgeschmack.
Hier kommt das Rezept für deine Kürbis-Waffeln am Stiel:
Utensilien Kürbis-Waffeln
Zutaten Kürbis-Waffeln
Kurzrezept
Kurzrezept für Profis – Kürbis-Waffeln am Stiel
Füllung: 800 g Zartbitterschokolade grob hacken. 400 ml Sahne erhitzen, über die Schokolade gießen, kurz stehen lassen und glatt rühren. 1/3 abnehmen, den Rest 2–2,5 h kaltstellen.
Kürbispüree: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kürbiswürfel mit etwas Öl, Zucker und Zimt mischen, 20–25 Minuten weich backen, abkühlen lassen und fein pürieren.
Teig: Butter mit Salz, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit Milch einrühren. Kürbispüree unterheben.
Backen: Waffeleisen einfetten. Teig portionsweise ausbacken, Waffeln abkühlen lassen. 2/3 Ganache luftig aufschlagen. Waffeln sechsteln, 15 Stück mit Creme bestreichen, zusammensetzen und Holzstiele einstecken. 30 Minuten kaltstellen.
Vollenden: Restliche Ganache über Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Waffeln am Stiel kopfüber zu 1/3 eintauchen, mit Haselnusskrokant bestreuen, weitere 30 Minuten kaltstellen und servieren.
Zubereitung Kürbis-Waffeln
Zubereitung der Füllung und Glasur
Bevor du mit dem Backen der Waffeln startest, bereitest du zuerst die Füllung vor. Hacke die Schokolade grob und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel. Erwärme die Sahne in einem kleinen Topf, bis sie heiß ist, aber nicht kocht. Gieße die heiße Sahne über die Schokolade und lass sie einen Moment stehen. Dann rührst du vorsichtig, bis sich alles zu einer glatten, cremigen Ganache verbindet. Stell die Masse beiseite und lass sie abkühlen, damit sie später schön streichfähig ist.
Nimm anschließend etwa ein Drittel der Ganache ab und stelle sie beiseite. Danach wandert die gesamte Schokoladencreme für rund zwei bis zweieinhalb Stunden in den Kühlschrank, damit sie fest und streichfähig wird.
Zubereitung Kürbispüree
Heize den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor, damit er bereit ist, wenn das Kürbispüree in den Ofen kommt.
Anschließend mischst du die Kürbiswürfel mit etwas Öl, Zucker und Zimt, sodass sie rundum leicht überzogen sind. Verteile sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und backe sie etwa 20–25 Minuten im Ofen, bis sie weich sind. Danach alles kurz abkühlen lassen und fein pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Dafür kannst du entweder einen Pürierstab oder einen Mixer verwenden – beides funktioniert gut.
Zubereitung Waffelteig
Für den Waffelteig schlägst du die weiche Butter zusammen mit einer Prise Salz cremig auf, bis sie hell und luftig ist. Lass dabei nach und nach den Zucker und den Vanillezucker einrieseln, damit sich alles gut verbindet. Verquirle die Eier in einer separaten Schüssel und rühre sie anschließend zügig unter die Butter-Zucker-Mischung, bis ein glatter, homogener Teig entsteht.
Anschließend vermischst du das Mehl mit dem Backpulver und gibst beides abwechselnd mit der Milch per Hand zum Teig. Rühre nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind – so bleibt der Teig schön luftig. Zum Schluss hebst du das abgekühlte Kürbispüree vorsichtig unter, bis eine gleichmäßig glatte Masse entsteht.
Waffeln Backen
Heize das Waffeleisen vor und besprühe die Platten leicht mit Backtrennspray, damit sich die Waffeln später gut lösen. Gib den Teig portionsweise hinein und backe nacheinander fünf Waffeln goldbraun aus. Lass sie anschließend auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.
Währenddessen nimmst du die abgekühlten und bereits leicht festen zwei Drittel der Schokoladencreme aus dem Kühlschrank. Schlag sie mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät auf, bis sie hell und luftig wird – ähnlich wie eine Mousse. So erhält die Füllung später ihre zarte, cremige Textur.
Schneide die Waffeln nun jeweils in sechs gleich große Stücke. Bestreiche 15 der insgesamt 30 Stücke mit der aufgeschlagenen Schokoladencreme und setze die passenden Gegenstücke darauf, sodass kleine Sandwich-Waffeln entstehen. Stecke anschließend die Holzstiele vorsichtig in die Creme-Schicht und stelle alles für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank, damit die Füllung fest werden kann.
Währenddessen schmilzt du das restliche Drittel der Schokoladencreme über dem Wasserbad oder alternativ vorsichtig in der Mikrowelle. Tauche die abgekühlten Waffeln am Stiel kopfüber etwa zu einem Drittel in die flüssige Schokolade ein und bestreue sie sofort mit Haselnusskrokant. Anschließend stellst du alles noch einmal für rund 30 Minuten kalt, damit die Schokolade fest wird – und dann sind die Kürbis-Waffeln bereit zum Servieren.
Häufig gestellte Fragen
Das gelingt am besten, wenn du das Waffeleisen richtig vorheizt und den Teig zügig einfüllst. So bildet sich außen sofort eine feine Kruste, während die Mitte saftig bleibt. Wichtig ist außerdem, die Waffeln nicht zu früh zu öffnen – gib ihnen genug Zeit, um vollständig durchzubacken. Wenn du sie anschließend auf einem Kuchengitter statt auf einem Teller abkühlen lässt, kann die überschüssige Feuchtigkeit entweichen und die Waffeln bleiben schön knusprig.
Ja, das ist sogar ideal. Die Waffeln lassen sich am Vortag backen und im Kühlschrank gut lagern. Auch die Schokoladencreme profitiert davon, wenn sie Zeit hat, vollständig durchzukühlen und fest zu werden. So kannst du die fertigen Waffel-Sandwiches kurz vor dem Servieren nur noch glasieren und dekorieren. Perfekt also für Feiern oder Brunch.
Am besten eignet sich Hokkaido-Kürbis, da er ein feines, leicht süßliches Aroma hat und nicht geschält werden muss. Sein Püree wird besonders cremig und verbindet sich sehr gut mit dem Teig. Du kannst aber auch Butternut verwenden, wenn du ein etwas milderes Aroma bevorzugst. Wichtig ist nur, dass der Kürbis gut gegart und fein püriert ist, damit der Teig schön gleichmäßig wird.
Ja, das ist problemlos möglich. Für eine glutenfreie Variante kannst du das Weizenmehl durch eine gute glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achte darauf, etwas mehr Flüssigkeit zuzugeben, da diese Mischungen häufig mehr binden. Für eine laktosefreie Version kannst du einfach laktosefreie Milch und Sahne verwenden oder auf pflanzliche Alternativen wie Hafermilch und Kokossahne ausweichen.
Die Kürbis-Waffeln mit Füllung solltest du im Kühlschrank lagern – am besten in einer gut verschließbaren Dose oder abgedeckt, damit sie nicht austrocknen. Sie halten dort etwa zwei Tage frisch. Möchtest du sie vorbereiten und erst später servieren, kannst du die Waffeln und die Füllung auch getrennt aufbewahren und kurz vor dem Servieren zusammensetzen. So bleibt die Textur am schönsten.
Damit die Kürbis-Waffeln gut am Stiel halten, ist vor allem die Konsistenz der Füllung entscheidend. Die Schokoladencreme sollte gut durchgekühlt und fest, aber noch geschmeidig streichfähig sein, wenn du die Stiele hineinsteckst. Drücke sie sanft bis zur Mitte der Waffel, ohne sie ganz zu durchstoßen. Anschließend kommt alles nochmals in den Kühlschrank – so zieht die Creme an und fixiert den Stiel zuverlässig. Auch wichtig: Die Waffeln sollten vollständig ausgekühlt sein, damit nichts verrutscht.
[Werbung] Norwegische Waffeltradition trifft auf herbstliche Kürbis-Waffeln
Waffeln – Ein kulinarisches Erbe aus Norwegen
Was für Briten ihre Scones oder die Dänen der beliebte Hot Dog ist, das sind in Norwegen ganz klar Waffeln. Denn das skandinavische Land kann sich zweifellos als Waffelexperte bezeichnen, reicht die süße Tradition doch weit bis ins 19. Jahrhundert zurück. Schon damals reichte man das einfache, meist aus schlichten Zutaten bestehende Gebäck, gerne, wenn sich Besuch ankündigte.
Doch nicht nur im Alltag spielten und spielen Waffeln in Norwegen eine tragende Rolle. Auch zu besonderen Anlässen und Feiern werden gerne Waffeln serviert. Sie sind nahezu überall präsent – bei Schulveranstaltungen, Vereinsfesten oder in Wanderhütten, sogar an Tankstellen findet man Waffeln.
Doch was macht eine norwegische Waffel so besonders und was unterscheidet sie von ihren belgischen und amerikanischen Verwandten? Norwegische Waffeln unterscheiden sich von anderen Waffelarten zum einen durch ihr herzförmiges Äußeres, den meist weicheren Teig und ihre Stärke. Denn im Vergleich zu den meisten anderen Waffelformen sind norwegische Waffeln sehr dünn. Serviert werden sie traditionell mit Sauerrahm und Erdbeermarmelade. Doch Dank ihrer äußeren Erscheinungsform eignen sie sich bestens um von der herkömmlichen Darreichungsform abzuweichen und neue Ideen, Toppings oder Füllungen auszuprobieren.
[Werbung] Waffelgenuss auf nordisch – das Waffeleisen WAS-623 BELL von Wilfa
Wieso also nicht die absoluten Stars der Herbstzeit – die Kürbisse einmal als leckeres Dessert in Waffelform genießen? Mit dem achtfachen Testsieger dem Waffeleisen WAS-623 BELL* von Wilfa kein Problem. Denn als echte Experten in Sachen Waffel-Backkunst ist dieses Gerät des norwegischen Unternehmens bis ins kleinste Detail durchdacht.
Doppelt antihaftbeschichtete Heizplatten sorgen für ein optimales Backergebnis bei geringstem Fetteinsatz und lassen vor allem die Reinigung zu einem echten Kinderspiel werden. Die 7-stufige Temperatureinstellung ermöglicht einen individuellen Bräunungsgrad und die enthaltene Signaltonfunktion gibt Bescheid, wann die Waffel fertig gebacken ist. An den Seiten eingebaute Luftschlitze lassen überschüssige Feuchtigkeit entweichen. Eine Funktion, die dafür sorgt dass die Waffeln außen knusprig werden und innen saftig bleiben.
Ein besonderes Highlight ist aber der im Lieferumfang enthaltene, speziell auf das Waffeleisen abgestimmte Schöpflöffel – mit dem sich die benötigte Teigmenge leicht abmessen lässt – Waffelgenuss ohne überlaufen oder kleckern – ein echtes Muss für alle Waffelfans.

Bewertung
Bewerte dieses Rezept
Mal eine ganz andere Idee Kürbis zu verarbeiten. Vielen Dank für das Rezept.
Reply


