Grünkohl mal unkompliziert gedacht: Diese Grünkohl-Wraps mit Avocadocreme bringen frische Aromen und eine cremige Komponente zusammen – ideal für alle, die Grünkohl modern genießen möchten und ein schnelles, leichtes Rezept für Alltag oder Feierabend suchen.


Warum diese Grünkohl-Wraps perfekt in die moderne Winterküche passen
Diese Grünkohl-Wraps mit Avocadocreme zeigen, wie vielseitig und alltagstauglich Grünkohl sein kann. Statt klassisch gekocht oder deftig serviert, wird der Winterkohl hier fein püriert, zu Wraps verarbeitet und mit frischen, cremigen und herzhaften Komponenten kombiniert. Das Ergebnis ist ein modernes Gericht, das leicht wirkt und trotzdem satt macht.
Durch das Blanchieren und Pürieren verliert der Grünkohl seine Strenge und wird mild im Geschmack. Zusammen mit der cremigen Avocadocreme, zart gebratenem Roastbeef, frischem Salat und knackigem Gemüse entsteht eine ausgewogene Mischung aus warm und kalt, weich und knackig. Die Wraps eignen sich sowohl für ein entspanntes Abendessen als auch als sättigendes To-Go-Gericht.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet im Info- und FAQ-Teil viele zusätzliche Hinweise: von der richtigen Vorbereitung des Grünkohls über verschiedene Zubereitungsarten bis hin zu spannenden Fakten rund um das Wintergemüse. Außerdem erfahrt ihr dort, was moderne Grünkohl-Rezepte ausmacht und wo ihr weitere Ideen für schnelle To-Go-Gerichte findet.
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📌Ich freue mich, wenn du mir unten eine Bewertung dalässt und in den Kommentaren schreibst, wie dir die Grünkohl-Wraps mit Avocadocreme geschmeckt haben. Ob als leichtes Feierabendessen, als Meal-Prep oder als unkompliziertes To-Go-Gericht – dieses Rezept zeigt, wie modern und vielseitig Grünkohl sein kann. Vielleicht werden die Wraps ja auch bei dir zu einem neuen Lieblingsrezept für die kalte Jahreszeit.
Wenn du Lust auf weitere herzhafte Wintergerichte hast, lohnt sich auch ein Blick auf meine Pasta mit Grünkohl und Lachs. Sie ist genauso unkompliziert, cremig und alltagstauglich wie die Grünkohl-Wraps und zeigt eine weitere moderne Art, Winterkohl zu genießen. Für alle, die eine mildere Alternative suchen oder Grünkohl lieber etwas sanfter mögen, sind die Tagliatelle mit Blattspinat eine schöne Ergänzung. So entsteht nach und nach eine kleine Sammlung an schnellen Wohlfühlrezepten für die kalte Jahreszeit.
Los geht´s mit dem Rezept für die besten Grünkohl-Wraps
Grünkohl-Wraps mit Avocadocreme – modernes, einfaches Grünkohl-Rezept
Diese Grünkohl-Wraps mit Avocadocreme verbinden milden Winterkohl mit cremiger Frische und herzhaften Komponenten zu einem modernen, alltagstauglichen Gericht.
Zutaten Grünkohl-Wraps
Zubereitung Grünkohl-Wraps
Zubereitung Teig
Wasche den Grünkohl gründlich, entferne die harten Strünke und schneide die Blätter in grobe Stücke. Bringe ca. 1 Liter Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen, gib den Grünkohl hinein und blanchiere ihn 1–2 Minuten. Hebe den Kohl mit einer Schaumkelle heraus, lasse ihn kurz abkühlen und fange dabei 100 ml des Kochwassers auf.
Schneide das Roastbeef in feine Streifen, damit es später schnell und gleichmäßig brät. Den Feldsalat verliest du sorgfältig, wäschst ihn gründlich und schleuderst ihn trocken – so verwässert die Füllung später nicht. Schäle die rote Zwiebel, halbiere sie und schneide sie in dünne Scheiben, damit sie im Wrap angenehm mild bleibt.
Die Salatgurke wäschst du und schneidest sie ebenfalls in feine Scheiben, das sorgt für Frische und Biss. Schneide die Kresse vom Beet ab, wasche sie kurz und stelle alle vorbereiteten Zutaten beiseite, damit du beim Füllen der Wraps alles griffbereit hast.
Püriere den Grünkohl anschließend zusammen mit den 100 ml Kochwasser im Mixer fein. So wird die Masse schön glatt und lässt sich später gut in den Teig einarbeiten.
Mische für die Wraps ½ TL Salz mit dem Mehl. Gib 2 EL Rapsöl und den pürierten Grünkohl dazu und knete alles zu einem glatten, leicht elastischen Teig. Lasse den Teig 20 Minuten ruhen, damit sich das Gluten entspannt und sich die Wraps später besser ausrollen lassen.
Teile den Teig anschließend in 5 gleich große Portionen. Rolle jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Fladen aus. Erhitze etwas Öl in einer Crêpepfanne oder großen beschichteten Pfanne und backe die Wraps nacheinander von beiden Seiten kurz aus, bis sie Blasen werfen und leicht Farbe bekommen. Nimm sie aus der Pfanne und halte sie bis zum Füllen warm.
Halbiere die Avocados, entferne die Kerne und püriere das Fruchtfleisch zusammen mit den geschälten Knoblauchzehen fein. Rühre anschließend Naturjoghurt, Salatcreme und Zitronensaft unter, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Schmecke die Avocadocreme mit Salz und Pfeffer ab – sie sollte frisch, mild und gut streichfähig sein.
Erhitze das Butterschmalz in einer Pfanne kräftig und brate die Roastbeefstreifen darin kurz und scharf an. Würze sie mit Steakpfeffer und stelle das Fleisch warm – so bleibt es saftig und zieht nicht nach.
Bestreiche die warmen Wraps gleichmäßig mit der Avocadocreme und lasse dabei rundum 2–3 cm Rand frei, damit beim Rollen nichts herausläuft. Belege die Wraps anschließend mit den vorbereiteten Zutaten. Klappe zuerst die Seiten leicht nach innen und rolle sie dann von unten nach oben auf – so bleiben sie stabil und lassen sich gut in der Hand halten.
Häufig gestellte Fragen
Ja, das kurze Blanchieren macht den Grünkohl milder, nimmt ihm Bitterstoffe und sorgt dafür, dass er sich später fein pürieren und gut in den Wrap-Teig einarbeiten lässt.
Der Wrap-Teig und die ausgebackenen Fladen lassen sich gut vorbereiten und luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Die Wraps solltest du jedoch erst kurz vor dem Servieren füllen, damit sie saftig und stabil bleiben.
Statt Roastbeef passen auch gebratene Hähnchenstreifen, Räuchertofu oder Halloumi sehr gut. So lassen sich die Wraps leicht an unterschiedliche Vorlieben anpassen.
Ja, du kannst die Creme zum Beispiel mit Joghurt oder Crème fraîche abwandeln oder mit Kräutern, Chili oder etwas Senf geschmacklich verändern. Wichtig ist eine streichfähige, nicht zu flüssige Konsistenz.
Ja, die Wraps lassen sich gut einrollen und in Sandwichpapier verpacken. Für unterwegs empfiehlt es sich, die Füllung nicht zu üppig zu wählen, damit die Wraps stabil bleiben.
Was du über diesen Grünkohl-Rezept und Grünkohl im Allgemeinen wissen solltest
Grünkohl, der Winter – Star mit Superfood – Potenzial
Vollkommen zu Unrecht führt, der auch als Krauskohl bekannte Grünkohl, auch heute in vielen Fällen noch ein echtes Schattendasein. Dabei ist er im Gegensatz zu den meisten seiner Artgenossen mit echtem Superfood-Potenzial gesegnet. Denn bereits 100 g des frischen Gemüses decken unseren Tagesbedarf an Vitamin C zu mehr als 100 %. Grünkohl enthält damit doppelt so viel des wichtigen Vitamins wie Zitronen und zählt damit zu den Vitamin C reichsten Lebensmitteln überhaupt. Zudem ist er mineralstoffreich und fördert mit seinem hohen Gehalt an Eisen die Blutbildung.
Durch die Kombination von Calcium und Phosphor stärkt Grünkohl unsere Knochen und Zähne und ist durch die enthaltene Folsäure besonders für werdende Mütter in den Wintermonaten eine echte Bereicherung des alltäglichen Speiseplans. Auch alle Vegetarier oder Veganer sollten den, bereits seit der Antike bekannten Blattkohl, fest in ihre Ernährungspläne einbauen. Enthält er doch die, vor allem für diese Ernährungsweise, wichtigen pflanzlichen Proteine in besonders hochwertiger Form.
Doch neben all den positiven Eigenschaften, die Grünkohl ohne Frage mit sich bringt, gibt es vor allem für eine Gruppe von Menschen beim Genuss des Wintergemüses eine Kleinigkeit zu beachten.
Was sollte man beim Genuss von Grünkohl beachten und wer sollte hier etwas vorsichtiger sein?
Frischer Grünkohl ist gesund. Gesünder sogar als viele glauben und sollte aus diesem Grund als regional wachsendes Wintergemüse fest in unseren Speiseplänen verankert sein. Doch neben allem, was sich Positives berichten lässt, sollten vor allem Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen vorsichtig sein und den Blattkohl ausschließlich in Maßen und am besten gut gekocht genießen. Ursache hierfür sind im Kohl enthaltene Goitrogene, die die Aufnahme von Jod negativ beeinflussen und somit die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen.
Auch Menschen mit bestehenden Erkrankungen der Nieren sollten beim Genuss von Grünkohl Vorsicht walten lassen, da die Ausscheidung des im Kohl in großer Menge vorhandenen Kalium unter Umständen durch die bestehende Erkrankung gestört ist und man so Gefahr läuft, zu viel Kalium einzulagern.
Frisch, tiefgekühlt oder aus dem Glas – so genießt ihr Grünkohl am besten
Auch wenn es durchaus Menschen gibt, die in Bezug auf Grünkohl ein paar Regeln beachten sollten, ist das bei uns heimische Wintergemüse trotz allem ein nicht wegzudenkender Nährstofflieferant für die dunkle Jahreszeit. Doch welche Grünkohl – Quelle ist die Beste? Der Frische vom Feld oder gar aus dem eigenen Garten? Der Tiefgekühlte aus dem Supermarkt oder vielleicht doch der Grünkohl aus dem Glas?
Wie bei den meisten Gemüsesorten gilt auch beim Grünkohl, dass das frische Produkt, wenn man mit der Herkunft vertraut ist, oder die tiefgekühlte Variante dem Kohl in Gläsern oder Dosen vorzuziehen ist. Der Grund ist schnell erklärt. Frischer Grünkohl, am besten direkt vom Versorger vor Ort oder alternativ die TK-Variante unterscheiden sich sowohl im Nährstoffgehalt als auch im Geschmack erheblich vom Kohl in Glas oder Dosen, der bei dieser Form des Haltbarmachens leider viele seiner so wichtigen Nährstoffe einbüßt.
Blanchieren, braten oder doch lieber klassisch kochen – so gelingt der Winterkohl am besten
In erster Linie ist die beste Zubereitungsart immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. So viel ist Fakt. Denn mit der Art der Zubereitung ändern sich beim Grünkohl die Konsistenz und die Farbe erheblich. Lange in Salzwasser gekocht wird der im rohen Zustand eher härtere, leicht fasrige Kohl weich, verliert aber auch die grüne Farbe und Nährstoffe im hohen Maß.
Besser ist es dagegen, wenn man es mag, die grob oder fein gehackten Blätter, nachdem die Stiele entfernt worden sind, kurz in Salzwasser zu blanchieren und danach je nach Rezept weiterzuverwenden. Hierbei können die Blätter sowohl geschmort, gebraten, püriert – wie im Teig der Grünkohl-Wraps – als auch im blanchierten Zustand verbleibend genutzt werden. Entgegen vieler Meinungen ist es auch möglich Grünkohl roh zu verzehren. Man sollte dabei nur darauf achten, dass es in diesem Fall eventuell wie bei anderen Kohlsorten auch zu Blähungen kommen kann.
Fakten über Grünkohl, die ihr bisher noch nicht gekannt habt
Der Vorläufer des heute angebauten Grünkohls, der grüne Krauskohl, war bereits in der Antike vor allem als Heilpflanze besonders beliebt. So wurde er beispielsweise von den alten Griechen genutzt, um die Folgen übermäßigen Alkoholgenusses zu lindern, aber auch gegen Magenbeschwerden, Durchfall, Erkältungen oder gegen Brustkrebs sollte das grüne Blattgemüse behilflich sein.
Mit einem Vitamin C – Gehalt von 120 mg pro 100 g zählt der Grünkohl zu den Vitamin C reichsten Lebensmitteln überhaupt.
Doch Grünkohl kann nicht nur durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C besonders glänzen, er zählt zudem zu den basischen Lebensmitteln und hilft dabei einer Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken.
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung muss der Winterkohl nicht unbedingt bis zur Unkenntlichkeit verkocht gemeinsam mit Mettenden und Co. im Topf schmoren. Vielmehr ist er auch leicht blanchiert, kurz gebraten oder roh in Salaten oder Smoothies genossen ein echtes Geschmackserlebnis, das dabei hilft, die vielen wichtigen Inhaltsstoffe in Gänze zu erhalten.
Dank vieler neuer Ideen und Rezepte findet der Außenseiter unter den Kohlsorten langsam, aber sicher, seinen Weg zurück ins Rampenlicht und in die Küchen dieser Welt. In New York gilt er bereits als absolutes Trendfood und Szene -Gemüse.
Die klassische Zubereitung von Grünkohl
Die Zubereitung von Grünkohl hat vor allem in Norddeutschland eine lange Tradition. Hier wird der Winterkohl, nachdem er blanchiert, in mundgerechte Stücke geschnitten und zusammen mit Zwiebeln in heißem Fett angedünstet worden ist, zusammen mit Fleischbrühe und Wurst- oder Fleischzugaben für 1,5 Stunden geschmort.
Grünkohl-Wraps mit Avocadocreme – Moderne Grünkohl-Rezepte und was sie ausmacht
Aber da der vitaminreiche Winterkohl definitiv zu Höherem geboren ist, als ausschließlich mit Mettenden, Pinkel und Co. im Topf zu verschmoren, gibt es mittlerweile eine Vielzahl neuer Rezeptideen rund um das Wintergemüse. Grünkohl-Wraps, Salate, Smoothies, Pasta mit Grünkohl, Grünkohl-Aufläufe oder Chips – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Grünkohl passt in alle Ernährungsgewohnheiten und ist maximal flexibel. Doch die größte Gemeinsamkeit aller modernen Grünkohl-Rezepte ist neben der kreativen Verwendung des Gemüses der schonende Umgang mit den enthaltenen Nährstoffen.
Bewertung
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Ich dachte erst backen mit Grünkohl klingt merkwürdig. Funktioniert aber erstaunlich gut.
ReplyFunktioniert das auch mit anderen Kohlarten?
ReplyHallo liebe Anne, ja, problemlos. Ich würde aber auf kräftig schmeckenden Kohl zurückgreifen, wie beispielsweise Wirsing. Liebe Grüße
Eigentlich bin ich nicht der größte Fan von Avocado, aber in Kombination mit den anderen Zutaten, passt es super. Die Wraps haben mich gut gesättigt, durch einen langen Arbeitstag gebracht. Danke für das Rezept.
ReplyHi Steve, das freut mich mega zu hören. Ganz liebe Grüße an dich





