Spitzbuben Rezept – einfaches Weihnachtsgebäck mit Marmelade wie von Oma
5 (4) Bewertungen
8 Kommentare
Portionen für: 25 |
Zeitaufwand: 75 min |
Schwierigkeitsgrad: Einfach

Tauche ein in die zauberhafte Welt der Weihnachtsbäckerei mit diesem traditionellen Spitzbuben Rezept! Die feinen Plätzchen aus zartem Mürbeteig, gefüllt mit fruchtiger Marmelade und bestäubt mit Puderzucker, sind ein echter Klassiker auf dem bunten Weihnachtsteller. Sie duften nach Butter, Vanille und Kindheit – und zergehen einfach auf der Zunge. Ob zum Verschenken oder zum Naschen an kalten Wintertagen: Diese Spitzbuben bringen den unverwechselbaren Geschmack von Weihnachten direkt in deine Küche.

Spitzbuben RezeptSpitzbuben Rezept

Warum dieses Spitzbuben Rezept ein echter Weihnachtsklassiker ist

Wenn du Weihnachtsplätzchen liebst und beim Backen nicht zu viel Aufwand willst, ist dieses Spitzbuben Rezept genau das Richtige für dich. Die zarten, buttrigen Spitzbuben Plätzchen mit ihrer fruchtigen Marmeladenfüllung gehören einfach zur Adventszeit dazu. Beim Backen erfüllt ihr Duft nach Butter, Vanille und Puderzucker die ganze Küche – und beim ersten Bissen fühlst du dich sofort ein bisschen wie früher, als man heimlich Teig genascht hat. Kein Wunder, dass dieses klassische Spitzbuben Rezept jedes Jahr wieder auf dem Plätzchenteller landet.

Das Tolle an Spitzbuben: Sie sehen aufwendig aus, sind aber wirklich leicht zu machen. Du brauchst nur wenige Zutaten – Mehl, Butter, Zucker und deine Lieblingsmarmelade – und schon zauberst du feines Gebäck, das immer gelingt. Der Teig ist schön mürbe, die Marmelade sorgt für eine fruchtige Note, und zusammen schmeckt das einfach nach Weihnachten pur.

Wenn du wissen möchtest, welcher Teig am besten funktioniert, welche Marmelade sich gut eignet oder wie du deine Spitzbuben am längsten frisch hältst, schau dir den Infoteil am Ende des Beitrags an. Dort findest du einfache Erklärungen und hilfreiche Tipps – perfekt, wenn du noch nicht so viel Erfahrung im Plätzchenbacken hast. So gelingen dir Spitzbuben, die genauso schmecken wie bei Oma – oder vielleicht sogar noch ein bisschen besser.

Spitzbuben Rezept
Spitzbuben Rezept

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📌 Ich freue mich, wenn du mir unten eine Bewertung hinterlässt – und gerne auch in den Kommentaren erzählst, wie dir die Spitzbuben gelungen sind. Ob zum Kaffee, auf dem weihnachtlichen Plätzchenteller oder als kleines Geschenk aus der Küche: Diese Spitzbuben passen einfach immer. Vielleicht werden sie ja auch bei dir zu einem neuen Weihnachtsklassiker.

Wenn du Lust hast, noch mehr klassisches Weihnachtsgebäck zu entdecken, probiere unbedingt auch meine Vanillekipferl. Die feinen, buttrigen Halbmonde mit ihrem zarten Vanilleduft sind ein echter Klassiker – wunderbar zum Verschenken oder um dich selbst in Weihnachtsstimmung zu bringen.

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Hier kommt dein einfaches Spitzbuben Rezept:

5 (4) Bewertungen

Spitzbuben Rezept – einfaches Weihnachtsgebäck mit Marmelade wie von Oma

Kurbeschreibung:

Zarte Spitzbuben Plätzchen aus buttrigem Mürbeteig mit fruchtiger Marmeladenfüllung – ein klassisches Spitzbuben Rezept nach altem Familienrezept, das einfach immer gelingt.

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Backzeit: 30 min bei 180°C
Zeitaufwand: 75 min

Zutaten Spitzbuben

Zutaten Spitzbuben-Teig:
120 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
Zutaten Füllung und Deko::
125 g Konfitüre
Menge nach Bedarf Puderzucker

Kurzrezept

Kurzrezept für Profis – Klassische Spitzbuben

Teig: Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und etwa 1 Stunde kaltstellen.

Backen: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig 3–4 mm dick ausrollen, Kreise ausstechen und bei der Hälfte mittig ein Loch ausstechen. 9–10 Minuten goldgelb backen und auskühlen lassen.

Füllen: Konfitüre leicht erwärmen, Oberteile mit Puderzucker bestäuben, Unterteile bestreichen und zusammensetzen.

Aufbewahren: In einer Dose kühl lagern – bleiben wochenlang zart und aromatisch.

Zubereitung Spitzbuben

Zubereitung Spitzbuben-Teig

Schritt 1
250 g
Weizenmehl (Typ 405)
100 g
Zucker
120 g
Butter
50 g
Gemahlene Mandeln
1 Stk.
Eier (Größe M)
1 Prise
Salz
0.5 TL
Zimt
1 TL
Vanillepaste

Knete alle Zutaten zügig zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Forme daraus eine Kugel, wickle sie in Frischhaltefolie und lege sie etwa 1 Stunde in den Kühlschrank. Durch das Kühlen wird der Teig fester, lässt sich später leichter ausrollen und läuft beim Backen nicht breit. Für besonders saubere Formen kannst du die ausgestochenen Plätzchen vor dem Backen zusätzlich 10–15 Minuten kaltstellen.

Schritt 2

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Schritt 3

Rolle den gekühlten Teig portionsweise auf leicht bemehlter Arbeitsfläche etwa 3–4 mm dick aus. Stich mit einem runden Ausstecher mit Wellenrand Kreise von etwa 4 cm Durchmesser aus. Bei der Hälfte der Kreise stich zusätzlich mit einem kleinen Ausstecher – zum Beispiel in Herz-, Stern- oder Kreisform – eine Öffnung in der Mitte aus. Das werden die Deckel.

Schritt 4

Lege die ausgestochenen Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backe sie im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 9–10 Minuten, bis sie leicht goldgelb sind. Ziehe das Backpapier anschließend vorsichtig vom heißen Blech und lass die Plätzchen vollständig auskühlen.

Schritt 5

Knete die Teigreste nur kurz zusammen, forme sie erneut zu einer Kugel und rolle sie nach einer kurzen Kühlzeit wieder aus. Wiederhole den Ausstech- und Backvorgang, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. So bleiben die Plätzchen schön zart und gleichmäßig.

Spitzbuben füllen und dekorieren

Schritt 6
Menge nach Bedarf
Puderzucker
200 g
Konfitüre

Sind alle Plätzchen vollständig abgekühlt, bestäube die Oberteile mit der Öffnung vorsichtig mit Puderzucker. Erwärme die Konfitüre in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur, bis sie streichfähig ist – so lässt sie sich gleichmäßig auftragen und verbindet sich später besser mit den Böden.

Schritt 7

Bestreiche die Unterseite der Plätzchen (ohne Loch) mit etwas warmer Konfitüre und setze die Oberteile vorsichtig darauf. Drücke sie leicht an, damit die Marmelade die beiden Hälften verbindet, aber nicht an den Rändern herausquillt.

Lass die Spitzbuben anschließend vollständig trocknen und bewahre sie in einer gut verschließbaren Dose auf – so bleiben sie zart, aromatisch und halten sich mehrere Wochen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie bekomme ich den Teig besonders zart und mürbe?

Verarbeite den Teig so kurz wie möglich – gerade so lange, bis er zusammenhält. Zu langes Kneten entwickelt Gluten, was den Teig fest macht. Und: Butter sollte weich, aber nicht zu warm sein.

Wie dick sollten Spitzbuben ausgerollt werden?

Etwa 3–4 Millimeter sind ideal. So werden sie schön knusprig, ohne zu hart zu sein, und die Füllung kommt gut zur Geltung.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Füllen?

Erst, wenn die Plätzchen vollständig ausgekühlt sind. Warme Böden lassen die Marmelade verlaufen, und die Spitzbuben kleben dann nicht richtig zusammen.

Kann ich auch andere Formen als Kreise verwenden?

Natürlich! Auch Herzen, Sterne oder Blumen sehen hübsch aus. Wichtig ist nur, dass du immer gleich große Unter- und Oberteile hast, damit sie gut aufeinanderpassen.

Wie lassen sich Spitzbuben am besten verschenken?

In kleine Zellophantütchen oder Dosen geschichtet, getrennt durch Butterbrotpapier. Kühl und trocken gelagert bleiben sie lange frisch – und sind ein wunderschönes Geschenk aus der Küche.

Was du über dieses alte Spitzbuben Rezept wissen solltest

 

Klassische Spitzbuben – welcher Teig eignet sich am besten?

 

Genau wie es bei vielen anderen Plätzchenrezepten für die Weihnachtszeit der Fall ist, so bestehen auch diese Spitzbuben aus einem klassischen Mürbeteig. Zur Grundzusammensetzung aus Mehl, Butter und Zucker gesellen sich lediglich gemahlene Mandeln, Zimt, Vanille und eine Prise Salz. Ein Ei, der Größe M sorgt für die nötige Bindung. Doch Achtung, damit dein Teig tatsächlich mürbe wird, solltest du unbedingt darauf achten kalte Butter zu verwenden und die nötigen Zwischenkühlzeit einzuhalten. Auf diese Art schmilzt das im Teig vorhandene Fett erst beim Backen und nicht schon beim Kneten. Die so entstandenen winzigen Hohlräume machen den Teig herrlich mürb und krümelig.

 

Welches Mehl bietet sich am besten für die Herstellung klassischer Spitzbuben an?

 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass du die Mehlsorte, die du am liebsten magst oder die du am besten verträgst, auch für deine Spitzbuben nutzen kannst. Doch prinzipiell gesehen eignet Weizenmehl Typ 405 am besten zur Herstellung der perfekten Weihnachtskekse. Denn diese Mehlsorte ist nicht umsonst das Standardmehl in heimischen Backstuben. Es sorgt dafür, dass der Teig geschmeidig bleibt und sich leicht verarbeiten lässt. Zudem betont der neutrale Geschmack des Mehls im Teig vorkommende Zutaten wie Vanille oder Zimt. Eine gute Alternative zum Weizenmehl stellt Dinkelmehl Tysp 630 dar.

 

Wie lange kann der rohe Teig aufbewahrt werden?

 

Da die Teigbasis für die klassischen Spitzbuben Ei enthält, sollte der rohe Teig nicht länger als ein oder zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Alternativ dazu kannst du den rohen Teig jedoch auch einfrieren. Verpack ihn dafür luftdicht verschlossen in einem Beutel oder einer kleinen Dose.

 

Welche Konfitüre oder Fruchtgelee sollte für Spitzbuben verwendet werden?

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass hier erlaubt ist, was schmeckt. Doch sollte man darauf achten, dass in der verwendeten Konfitüre keine Fruchtstücke oder Kerne enthalten sind. Glatte Gelees oder Konfitüren lassen sich besser verarbeiten.

 

Wie bewahrt man Spitzbuben am besten auf und wie lange sind sie haltbar?

 

Auch bei der Aufbewahrung der fertigen Plätzchen sollte man nichts dem Zufall überlassen. Nicht jede Dose eignet sich gleich gut, um die knusprigen Leckerbissen auch knusprig zu halten. Große und möglichst luftdicht verschließbare Dosen aus Blech oder Kunststoff eignen sich grundsätzlich am besten für die Aufbewahrung klassischer Spitzbuben und anderer Weihnachtsspezialitäten. Zudem sollten die Kekse komplett ausgekühlt und die Marmelade getrocknet sein, bevor sie eingelagert werden können. Beachtet man dies bleiben die klassischen Spitzbuben in der richtigen Dose gut 4 Wochen frisch.

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Lena
November 10, 2025

Die dürfen definitiv nicht fehlen an Weihnachten. Tolles Rezept.

Reply
Robert K.
November 24, 2025

Die müssen an Weihnachten einfach sein. Liebe Grüße

Reply
Maria
November 24, 2025
Habe dieses Rezept gemacht Empfiehlt dieses Rezept

Ich nehme allerdings Puderzucker und auch nur 80g
wir essen sie lieber nicht ganz so süss.

Reply
Rebekka Mädler
November 24, 2025

Liebe Maria, das klingt nach einem super Tipp. Werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Liebe Grüße an dich.

Annalena
November 30, 2025

Vielen Dank für das Rezept und liebe Grüße

Reply
Maria Sprock
November 30, 2025
Habe dieses Rezept gemacht Empfiehlt dieses Rezept

Ich habe auch etwas weniger Puderzucker genommen.
Waren super! Danke
Ich hätte noch ne Frage bei Spitzbuben, sollte man die vor dem backen oder erst später, nach dem abkühlen füllen.

Reply
Rebekka Mädler
Dezember 1, 2025

Hallo liebe Maria, vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Ich fülle die Spitzbuben immer wenn sie abgekühlt sind. Ich finde die Handhabung dann einfacher. Man kann sie aber auch füllen, wenn sie noch lauwarm sind. Nur die heißen Plätzchen würde ich nicht direkt füllen. Ganz viele liebe Grüße

Elke
Dezember 1, 2025

Meine Familie liebt Spitzbuben. Danke für das tolle Rezept und eine schöne Weihnachtszeit.

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